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Festival de Marisco 2011

08/10/2011

Ria Shopping Olhão 10.08 - 15.08

Silves Feira Medieval

08/09/2011

Silves 9. - 15.08

Farra Fanfarra

09/10/2011

http://www.allgarve.pt/pt/calendario/icalrepeat.detail/2011/09/10/200/151-148-149-150-147/farra-fanfarra

MARIA MEDEIROS Jazz

09/17/2011

http://www.allgarve.pt/pt/calendario/icalrepeat.detail/2011/09/17/144/151-148-149-150-147/maria-medeiros

Restaurant Belmondo

Restaurant Belmondo

Onze Restaurant & Bar

Onze Restaurant & Bar

Klippenwanderung um Carvoeiro

Klippenwanderung um Carvoeiro
"Von Carvoeiro zum Praia da Marinha- eine Klippenwanderung
  an der Felsalgarve mit atemberaubenden Ausblicken auf
  bizarre Felsen und einsame Strandbuchten"

Ausgangspunkt für unsere Wanderung ist der Hauptstrand von Carvoeiro. Wir wandern auf den Klippen entlang der Felsküste in östliche Richtung. Unser Ziel ist der "Praia da Marinha" - manche behaupten, er sei einer der schönsten Strände der Welt- mit Sicherheit ist er einer der schönsten Strände Europas`. Obwohl die Entfernung nicht allzu gross ist, vielleicht 6 oder 7 km, kann das Laufen für Ungeübte schon etwas anstrengend sein.

Der Untergrund ist felsig, mit lockerem Gestein und der Weg führt fast ständig bergan oder bergab. Dafür wird der Wanderer aber mit einmaligen Ausblicken belohnt. Natürlich ist das Frühjahr oder der Herbst ideal für diesen Ausflug, im Sommer sollte man allerdings die Mittagsstunde meiden und schon gegen 8 oder 9 Uhr starten.

Der heutige Apriltag ist wie geschaffen für eine Wanderung. Südwind bringt milde Luft vom Atlantik, der Himmel ist wolkenlos und von einem reinem, klarem Blau. Der Strand von Carvoeiro wird von beiden Seiten von Kalkfelsen begrenzt,auf denen weiss getünchte Häuser die intensive portugiessiche Sonne widerspiegeln. Wir beginnen unsere Wanderung und erklimmen als erstes den östlichen, ca. 30m hohen Hang. Ein Weg führt uns hinauf und auf dem Plateau angekommen, überblicken wir die gesamte Bucht und die bebauten Hügel dahinter.

Am feinsandigem Strand tummeln sich einige Badegäste und Fischer stehen etwas abseits bei ihren kleinen und buntbemalten Booten und ordnen ihre Netze. Wir verweilen einen  Augenblick und geniessen das Panorama. An einem klaren Tag wie diesem kann man weit die Küste entlang sehen. In der Ferne erscheint Lagos, die Stadt  "Heinrichs des Seefahrers". Davor leuchtet als schmaler heller Streifen der Strand "Meia Praia". Er ist einige Kilometer lang und an manchen Stellen hundert und mehr Meter breit. Im feinen Sandstrand des Meia Praia kann man die schönsten und grössten Muscheln findet. Besonders nach stürmischen Tagen hat man schnell einen ganzen Rucksack voll Atlantikmuscheln zusammen. Friedlich liegt der Atlantik vor uns und man vermutet nicht, dass in diesem Areal hunderte von Schiffswracks im Sand und Schlick begraben liegen. Seit der Römerzeit wurde die Algarve besiedelt und gerade vor diesem Küstenabschnitt um Lagos, Portimao bis nach Albufeira kam es in den Jahrhunderten vor uns zu manch einer Seeschlacht oder Piratenübefall. Die Unterwasserarchäologen von Heute werden wohl noch einige interessante Entdeckung machen können... 

Weiter geht es die Klippen entlang.  Nach einigen Minuten erreichen wir die bizarren Felsen des "Escardinhas". In den Fels gehauene Treppen führen uns hinunter bis knapp ans Meer. Fast wie eine Theaterkulisse wirkt dieser Abschnitt der Küste. Bögen aus Fels sind in den Jahrhunderten ausgewaschen worden und geben den Blick durch das Gestein frei auf den Atlantik. Unterschiedliche Plateaus bieten immer wieder verschiedene Blickwinkel auf die Küste. Treppen und kleine Gänge sind in das Gestein getrieben. Wir gehen hinunter, dorthin wo der Fels das Meer berührt. Tiefe Wellen brechen sich in regelmässiger Folge an den Klippen, grollend dringen Sie in Spalten und Ritzen ein und pfeifend und surrend entweicht die Luft aus kleinen Grotten und Höhlen unter uns. Die Luft ist salzig und es tut gut, die Aerosole tief einzuatmen. Nach diesem Schauspiel geht es wieder bergauf, weiter ostwärts die Klippen entlang. Die Vegetation besteht aus

Buschwerk, welches kreisrund in Höhen von 1 oder 2m aus dem Gestein wächst. Ab und zu hat sich eine Zwergpalme eine geschützte Stelle gesucht und hier und da sind gelbe und rote Mittagsblumen mit ihren schönen,  farbigen Blüten zu sehen. Wir biegen für eine kurzes Stück auf eine  asphaltierte Strasse. An deren Ende führen uns breite Treppen hinab zu dem sehr  bekannten Küstenabschnitt "Algar Seco". Wieder sind wir mitten in einer kulissenhaft  erscheinenden Landschaft aus ausgewaschenen Kalkfelsen, Grotten und Plateaus. Die Farbe des Gesteins ist hier noch intensiver als einige Minuten zuvor beim  "Escardinhas". Vom hellen sandgelb über tiefe ockertöne bis hin zu einem kräftigen rotbraun reicht die Farbpallette.  Als hätte ein überdimensionaler Maler aus dem Vollen geschöpft. Mitten im "Algar Seco" setzen wir uns in ein kleines und gemütliches Restaurant. Übrigens das Einzige hier weit und breit, das sich mitten im Felsgestein befindet. Bei einer "Bica" , einen portugiesischem Esspresso, stärken wir uns und sehen anderen Wanderen und Ausflüglern zu, die staunend und gut gelaunt die Kulisse des "Algar Seco" für sich entdecken. Der Weg führt uns nun wieder bergan.

Wir erreichen ein kleines Tal, in dass das grösste Hotel Carvoeiros,  das 4 * Hotel "Tivoli Almansor", gebaut ist. Eine kleine Badebucht lockt einige Hotelurlauber ins Wasser und wir gehen weiter auf den Klippen in Richtung "Centianes"-Strand. Am grössten Strand von Carvoeiro geniesen wir den Ausblick auf die friedliche Strandidylle und das türkise,  weiter draussen tiefblaue Wasser des Atlantik. Die nächste Station unserer Wanderung ist der Leuchtturm "Alfanzina". Um den Leuchtturm mit seinen eingezäunten Wärterhäuschen führt uns der Weg vorbei an einem 20, 30 m tiefen und ebenso breiten Loch im Fels. In der Tiefe des

Lochs, dessen Grund man nur sehen kann, wenn man sich verbotenerweise über die hölzerne Absperrung begibt, brechen sich die

Atlantikwellen und tragen Stück für Stück das Gestein ab. Wir halten uns  mit Respekt in gebührlichem Abstand zum Rande des Lochs. Über uns kreischen einige Möwen erst ein wenig, dann immer lauter. Wer weiss, was sie erschreckt hat oder ob sie einen Fischschwarm vor der  Küste ausgemacht haben. Die portugiesischen Möwen sind im allgemeinen deutlich grösser als die Exemplare, die man von der Nord,- oder Ostsee her kennt. Kommt man ihnen näher, dann sieht man deutlich auch ihre grossen , manchmal 5-7 cm langen Schnäbel. Erfreulicherweise sind

es ja friedliche und harmlose Tiere, wenn sie nicht grad ihre Exkremente auf ahnungslose Wanderer oder Sonnenanbeter fallen lassen. Nun gehen wir den Weg weiter in Richtung "Praia do Marinha" . Zu unserer Linken erstreckt sich jetzt die noble Villenanlage des "Algarve Club Atlantico". Traumhafte Häuser inmitten gepflegter Gärten, so manch ein Prominenter, auch aus deutschen Landen, hat sich hier seinen Traum vom Haus im Süden" erfüllt. Nachdem wir die Klippen am Atlantico-Club überquert haben, gehen Stufen wieder abwärts in Richtung Praia do Carvalho. Durch einen Felsdurchbruch erreichen wir den idyllischen Strand, der eingebettet in einer Felsbucht liegt. Auf einer steil aufragenden Felsnadel in der Mitte der Bucht halten Seevögel Ausschau nach ihrer nächsten Mahlzeit. Geübte Schwimmer nehmen den Felsen im Sommer gerne als Ziel für ein Wettschwimmen, andere springen von den aus den Felswänden geschlagenen Nieschen und Gängen 10m tief in den Atlantik.

Der Strand "Praia do Carvalho" war bis in die 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts Eigentum eines Adligen gleichen Namens. Er verschanzte sich zusammen mit seinen Leibwächtern in einer burgartigen Anlage oberhalb der Bucht, Reste davon sowie einen Wachturm kann man  noch besichtigen und ließ Niemanden auf sein Grundstück. Sicherlich zu damaliger Zeit ein guter Weg, wenn man seinen Lebensunterhalt als Schmuggler verdiente und unliebsamen Fragen behördlicher Stellen ausweichen wollte. Die Felsdurchbrüche, Gänge und Nieschen sind nämlich nicht für Touristen angelegt worden, sondern erfüllten ganz praktische Zwecke. So konnten Waren bei Nacht und Nebel unbemerkt an Land geschafft werden. Manchmal höhrt man hier sogar, dass diese heimlichen Schmugglerbuchten auch in unserer Zeit sich  einer gewissen Beliebtheit nicht nur bei den Touristen erfreuen...

Über den kleinen Ort "Benagil" mit seinem schönen Sandstrand erreichen wir durch einen Pinienwald den "Praia do Marinha". Von oben aus können wir das Strandszenario überblicken. Vorgelagerte steile Felsnadeln werden vom glasklaren Atlantik umspült und zeichnen zusammen mit überdimensionalen Bögen aus Kalkgestein eine malerische Silhouette. Wir lassen den Tag an diesen Traumstrand ausklingen, stürzen uns in den erfrischenden Atlantik und wissen, dass wir den Rückweg bequem mit dem Bus antreten werden, der oberhalb des Strandes hält.
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